Juventus Turin droht erneut das vorzeitige Aus in der Königsklasse

Juventus setzt im Kampf gegen das Achtelfinal-Aus auf „CR7“, muss gegen Porto einen 1:2-Rückstand aus dem Hinspiel aufholen. Dortmund kann auf Haaland bauen.

  • Artikel
  • Diskussion
Unter Druck: Juventus-Coach Andrea Pirlo hofft, dass er sich heute gegen den FC Porto auf seinen zuletzt geschonten Superstar Cristiano Ronaldo verlassen kann.
© www.imago-images.de

Turin, Dortmund – Für Juventus Turin, die „alte Dame“, droht eine Champions-League-Saison wieder einmal frühzeitig zu Ende zu gehen. Italiens Meister verlor das Achtelfinal-Hinspiel beim FC Porto mit 1:2, nun soll heute im eigenen Stadion die Wende gelingen – mit einem Cristiano Ronaldo im Vollbesitz seiner Kräfte. Der 36-Jährige wurde am Samstag beim 3:1 über Lazio Rom erst 20 Minuten vor Schluss eingewechselt, nachdem er davor zwölf Serie-A-Partien über die komplette Distanz absolviert hatte.

Im Normalfall sitzt Ronaldo nicht gerne auf der Ersatzbank, diesmal aber nahm der Portugiese seine temporäre Degradierung laut Juventus-Trainer Andrea Pirlo überaus verständnisvoll auf. „Wir haben uns schon Tage vor dem Lazio-Match darauf verständigt, dass er nicht beginnen wird, um Kräfte zu sparen“, berichtete der frühere italienische Teamspieler.

⚽ Champions League, Achtelfinale

Dienstag - 21.00 Uhr:

  • Juventus Turin - FC Porto (Hinspiel: 1:2) 📽 DAZN
  • Borussia Dortmund - FC Sevilla (3:2) 📽 Sky

Mittwoch - 21.00 Uhr:

  • FC Liverpool - RB Leipzig (2:0) 📽 Sky
  • Paris Saint-Germain - FC Barcelona (4:1) 📽 DAZN

Dienstag, 16. März - 21.00 Uhr

  • Manchester City - Borussia Mönchengladbach (2:0)
  • Real Madrid - Atalanta Bergamo (1:0)

Mittwoch, 17. März - 21.00 Uhr

  • FC Bayern München - Lazio Rom (4:1)
  • FC Chelsea - Atletico Madrid (1:0)

Pirlo steht einigermaßen unter Druck, weil der zumindest auf nationaler Ebene erfolgsverwöhnte Serienmeister Juventus in der Meisterschaft mit sieben Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Inter Mailand nur an der dritten Stelle liegt. Auch deshalb soll ein frühes Aus wie im vergangenen Jahr vermieden werden, als man sich im Achtelfinale verabschiedete. In den beiden Jahren davor hatte es auch nur bis zum Viertelfinale gereicht.

Ebenfalls heute nimmt Borussia Dortmund die erste Viertelfinal-Teilnahme in der „Königsklasse“ seit 2017 ins Visier. Die Ausgangsposition für den BVB ist vielversprechend, wurde doch das Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Sevilla auswärts mit 3:2 gewonnen. Zwei Tore erzielte damals Erling Haaland, der auch beim 2:4 gegen den FC Bayern einen Doppelpack schnürte, dann wegen einer Fersenblessur aber ausgetauscht werden musste. Haaland ist wieder fit. „Es bietet sich eine riesige Chance für uns – sowohl sportlich als auch wirtschaftlich“, sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc mit Blick auf 10,5 Millionen Euro an zusätzlichen Prämiengeldern für den Sprung unter die letzten acht. (APA)

E-Bike und 10 x € 300,- Sportgutscheine gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren. Der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.


Kommentieren


Schlagworte