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Tirols Seilbahner überrascht: „Spüren positive Resonanz“

Das Vorurteil, dass die Skilifte nur für die Touristen geöffnet haben, ist nach dieser Saison wohl vom Tisch. Seilbahner sind überrascht über die große Dankbarkeit der Einheimischen.

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Wie in Hochfügen lockten viele Skigebiete mit leeren Pisten. Tiroler sind froh über die Sportmöglichkeit.
© Fankhauser

Innsbruck – Das elektronische Postfach der Zillertal Arena ist voll. Auch zahlreiche Anrufe und persönliche Gespräche hat es in Zell am Ziller gegeben. Alle hatten ein Ziel: Danke zu sagen. Denn die heurige Wintersaison war alles andere als normal. „Und viele Einheimische waren so begeistert, dennoch Ski fahren zu können. Diese positive Resonanz haben wir gespürt“, sagt Annemarie Kröll von der Zillertal Arena. Von Fieberbrunn bis Paznaun haben die Seilbahner trotz einer wirtschaftlich nicht rentablen Saison einen Grund zum Lächeln: die positiven Rückmeldungen der Einheimischen.

Die Begeisterung über die geöffneten Lifte war diesen Winter nicht selbstverständlich und teils noch größer als sonst. „Ob sich das Bild von den Seilbahnen bei den Einheimischen dadurch nachhaltig verbessert hat, kann ich nicht sagen. Aber gefühlt hat es sich schon positiv aufs Image ausgewirkt“, sagt Kröll. Die vermehrte Wertschätzung der Skifahrer habe die Skigebiete auch so lange offen halten lassen.


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