FPÖ-Kandidat Blasisker: „Kommt der Wolf, geht der Bauer“

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Der Lienzer Gemeinderat Josef Blasisker (FPÖ) kandidiert für eine letzte Funktionsperiode in der Landwirtschaftskammer Tirol.
© Blassnig Christoph

Lienz – Für die Freiheitlichen Landwirte – Unabhängige Bauern Tirol (FPÖ) kandidiert bei den Landwirtschaftskammerwahlen im Bezirk Lienz erneut Josef Blasisker. Zuletzt hielt die blaue Standesvertretung mit dem Lienzer Gemeinderat Blasisker und dem Leisacher Landwirt David Holzer in Osttirol zwei Mandate. Diese möchte die Fraktion im Bezirk als Wahlziel halten. Außerdem hat Blasiske­r einen Sitz in der Landeskammer inne.

Seit mehr als 30 Jahren engagiert sich Blasisker in der Bezirkskammer und zählt damit zu den längstdienenden Funktionären. „Das wird mein­e letzte Periode“, kündigt der Bauernvertreter an. „Ich bin am Puls der Bauernschaft und setze mich mit aller Kraft für die Anliegen unserer kleinstrukturierten Landwirtschaft ein.“ Zwar könne die freiheitliche Gruppierung angesichts der Übermacht des Bauernbundes selbst wenig entscheiden. „Umso wichtiger ist unsere Mitsprache und Kontrolle sowie die Informatio­n darüber, was an Initiativen läuft.“

Blasisker verlangt die Wiedereinführung der Mutterkuhprämie und möchte auch das Halten von Zuchtkalbinnen durch Förderungen stützen. Der Kauf von Maschinen und Investitionen in die betriebliche Infrastruktur sollten finanziell unterstützt werden. „Jeder Hof, der zusperren muss, ist einer zu viel. Die Gesellschaft muss für die Pfleg­e unserer Kulturlandschaft auch Verantwortung mitübernehmen.“ Entschieden spricht sich Blasisker gegen Beutegreifer aus: „Kommt der Wolf, geht der Bauer.“ (bcp)

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