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Außergewöhnliche Gewaltverbrechen in Südtirol: Zeitbomben in der heilen Welt

Der Fall Zingerle, der Serienmörder von Meran und zuletzt der Doppelmord von Bozen: Immer wieder sorgen Südtiroler Gewaltverbrechen auch für internationales Aufsehen. Autor Oberhofer weiß, warum.

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Wochenlang suchten die Südtiroler Einsatzkräfte seit Jahresbeginn vor allem in der Etsch nach dem vermissten Lehrerpaar. Jetzt hat der Sohn die Ermordung der Eltern gestanden. Die Leiche seiner Mutter wurde im Februar geborgen, vom Vater fehlt noch immer jede Spur.
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Von Thomas Hörmann

Bozen, Innsbruck – „Wenn du nicht brav bist, holt dich der Zingerle!“ So bedrohten in den 50er-Jahren Süd- und Nordtiroler Eltern ihre Kinder, wenn sie ungehorsam waren. Der „Zingerle“ hieß mit Vornamen Guido, war 1902 geboren, lebte in Innsbruck, stammte aber aus Südtirol. Später wurde er nur noch die Bestie von Tirol genannt.


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