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Leitartikel zu ein Jahr Corona: Perspektive für die Schulen nötig

Ein Jahr Schule unter Corona-Bedingungen zeigt: Die Politik muss der heranwachsenden Generation höhere Priorität einräumen.

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Carmen Baumgartner-Pötz

Kommentar

Von Carmen Baumgartner-Pötz

Eltern kennen den Nervenkitzel: Wenn dieser Tage eine Mail oder ein Anruf der Schule kommt, bedeutet das meistens nichts Gutes. Ein Corona-Verdachtsfall beim Nasenbohren, die Bestätigung beim PCR-Test und schon heißt es zuhause bleiben, wieder einmal. Was im Sinn der Pandemiebekämpfung einfach und nachvollziehbar klingt, beschert betroffenen Familien einen Rattenschwanz an Problemen. Als K1 in Quarantäne zu müssen, ist der Albtraum aller – egal ob Lehrkörper, Schüler oder Familien –, dem man sich immer weniger entziehen kann. Denn solange nicht eine kritische Masse geimpft ist, ist keine Besserung in Sicht. Bildungseinrichtungen (also auch Kindergärten und -krippen) werden auf- und zugehen wie eine Schiebetür, auf deren einen Seite das Virus jene auf der anderen auslacht, die an Sicherheitskonzepte geglaubt haben.


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