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Die Welt und Europa brauchen keinen neuen Kalten Krieg

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Christian Jentsch

Analyse

Von Christian Jentsch

Mit dem Wechsel im Weißen Haus war klar, dass die Beziehungen zwischen den USA und Russland einen schweren Stand haben werden. Joe Biden machte schon im Wahlkampf klar, dass er Trumps Schmusekurs gegenüber Moskau beenden wolle. Auch wenn unter Trump in den Beziehungen zwischen Washington und Moskau bei Weitem nicht alles eitel Wonne war, eine Konfrontation wurde stets vermieden.

Das hat sich nun schon zu Beginn der Präsidentschaft Bidens offensichtlich schlagartig geändert. Der „Killer“-Sager Bidens bezogen auf Kremlchef Wladimir Putin in einem am Mittwoch ausgestrahlten Interview des TV-Senders ABC News hat tiefe Spuren hinterlassen. Moskau kündigte gestern eine Überprüfung der Beziehungen zu den USA an. Zudem erkläre Biden, dass Putin „einen Preis“ für die Einmischung Russlands bei der US-Wahl im November zugunsten Trumps bezahlen werde. Es sind raue Töne, die dem erfahrenen Außenpolitiker Biden wohl nicht aus Unachtsamkeit über die Lippen gekommen sind.


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