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Turbulenzen im Eiskanal: Stern muss als Skeleton-Nationaltrainer gehen

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Der Vertrag von Trainer Walter Stern wird beim ÖBSV nicht verlängert.
© Stern

Innsbruck – Skeleton-Nationaltrainer Walter Stern und der Österreichische Bob- und Skeletonverband (ÖBSV) gehen mit Monatsende getrennte Wege. Der befristete Vertrag mit dem Zirler läuft mit 31. März aus und wird nicht verlängert. Das Aus nach nicht einmal einem Jahr Amtszeit besiegelte eine WhatsApp-Nachricht, die der Coach gestern Abend von ÖBSV-Sportdirektor Christian Auer erhielt.

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„Es hat sich über die Saison hinweg abgezeichnet. Die Zusammenarbeit mit dem Verband hat überhaupt nicht geklappt. Christian Auer hat seit dem Weltcup Mitte Jänner in Königssee nicht mehr auf meine Anrufe und Nachrichten reagiert. Es hat sich relativ rasch abgezeichnet, dass der Verband an einer Zusammenarbeit nicht mehr interessiert ist“, fand Stern gegenüber der TT klarte Worte. Der 49-Jährige will das Aus als Nationaltrainer aber nicht so stehen lassen: „Ich habe die sportlichen Ziele erreicht. Die Athleten haben ihre Zeiten deutlich verbessern und den Rückstand auf die Konkurrenz verkürzen können. Sollte Auer mir andere Gründe für die Trennung vorwerfen, weiß ich mich zu verteidigen“, so Stern.

Auer wollte in einer ersten Reaktion „keine Schmutzwäsche waschen: „Es sind diverse Sachen im zwischenmenschlichen Bereich vorgefallen. Die sportlichen Qualitäten als Trainer von Walter Stern stelle ich nicht in Frage“, erklärt Auer die Beweggründe für die Trennung.

Ein Nachfolger für Stern steht noch nicht fest. „Wir sind nicht unvorbereitet. Erste Gespräche laufen bereits“, erklärte Auer. (alm)


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