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UMIT verliert eine Million Euro, strategisches Wachstum als Ziel

Private Landesuni UMIT muss finanziell eigenständiger werden. Wegfall des Kombi-Studiums Pflege und der Physiotherapie ist budgetärer Einschnitt.

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Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf (l.) fordert mehr Eigenfinanzierung, Rektorin Sabine Ückert will Angebot erweitern.
© Land Tirol

Von Peter Nindler

Innsbruck, Hall – 2001 gegründet steht heuer die neuerliche Zulassung der privaten Universität für Gesundheitswissenschaften, medizinische Informatik und Technik UMIT in Hall an, die so genannte Reakkreditierung. Die Probleme und Herausforderungen sind jedoch die gleichen wie vor 20 Jahren geblieben. Zum einen geht es immer wieder um die Finanzierung, andererseits um die inhaltliche Positionierung in der inzwischen vielfältiger gewordenen Hochschullandschaft Tirols. Budgetär gibt es für die UMIT einen herben Verlust, weil laut Gesetz die von der Einnahmenseite her lukrativen Studienangebote wie das Kombi-Studium Pflege und Physiotherapie nicht mehr angeboten werden kann. Mehr als eine Million Euro gehen dadurch verloren.


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