Alles oder nichts für den FC Wacker gegen die Jungbullen

Im Aufstiegskampf der zweiten Liga zählt für den FC Wacker am Sonntag gegen den Tabellenzweiten FC Liefering nur ein Sieg. Raphael Gallé wieder verletzt.

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Wacker-Pechvogel Raphael Gallé fällt nach einem erneuten Muskelfaserriss im Oberschenkel knapp zwei Monate aus.
© gepa

Von Wolfgang Müller

Innsbruck – Die beiden enttäuschenden Remis gegen Kapfenberg und den FAC sind abgehakt, der Sonntag-Vormittagstermin ist für den FC Wacker auch nicht mehr das große Thema, ein Sieg in der 18. Runde der zweiten Liga gegen den FC Liefering freilich schon. „Egal gegen wen, für uns ist jedes Spiel ein kleines Finale“, blickt FCW-Coach Daniel Bierofka dem Duell gegen den Tabellenzweiten gespannt entgegen. „Im Kampf um den Aufstieg spielen wir am Sonntag alles oder nichts“, verspricht Bierofka eine Tiroler Mannschaft, die so auftreten muss wie in den beiden Auftaktspielen der Frühjahrssaison.

Der Talenteschuppen des FC Liefering feierte zuletzt einen klaren 6:2-Erfolg gegen Horn. Durchaus möglich, dass die Salzburger in veränderter Formation auflaufen, denn am Wochenende absolviert Red Bull den U18-Schlager gegen die Wiener Austria und daher werden laut Liefering-Coach Matthias Jaissle einige seiner Kicker im Akademie-Team auflaufen.

Kein Thema auch für die nächsten Wochen ist Raphael Gallé. Der 21-jährige Dauerläufer war im Herbst ein Fixpunkt im Wacker-Mittelfeld. Dann stoppte ihn in der Vorbereitung ein Muskelfaserriss im Oberschenkel. Zuletzt saß er beim 2:2 in Favoriten schon wieder auf der Ersatzbank, dann sorgte ein Stich im Training für den nächsten Rückschlag. „Wieder ein Faserriss an der gleichen Stelle, sechs bis acht Wochen wird es dauern“, so Gallé, der hofft, dass er im Saisonfinale wieder mitmischen kann.

Später Sieg für Lafnitz, Klagenfurt gewinnt 2:1

Lafnitz – Spitzenreiter Lafnitz baute gestern vor dem heutigen Spiel von Liefering beim FC Wacker seine Führung in der Zweiten Liga aus. Gegen den SV Horn kamen die Salzburger zu einem knappen 3:2-Sieg. Patrik Eler (15.) und Michael Cheukoua (70.) brachten die Gäste zweimal in Front, ehe Mario Köpfl (59.) und Daniel Gremsl (78.) ausglichen. Julian Tomka gelang in Minute 85 der entscheidende Treffer. Austria Klagenfurt kam bei den Young Violets Austria Wien indes zu einem 2:1-Erfolg und blieb damit auf Tuchfühlung zu den Top drei der Liga. Der GAK und Steyr trennten sich mit einem 2:2-Unentschieden. (TT)

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