Papst fordert Frieden in Syrien

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Zehn Jahre nach Beginn des blutigen Konflikts in Syrien hat der Papst beim Angelus-Gebet am Sonntag Frieden im Land gefordert. Der Krieg habe zu einer der „größten humanitären Katastrophen unserer Zeit“ geführt, mit unzähligen Toten, Millionen Flüchtlingen und Vermissten, sagte der Heilige Vater.

Der Papst rief die auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen zu Gebeten für das „geliebte Syrien“ und seine schwer gezeichnete Bevölkerung auf. Er plädierte für „Zeichen des guten Willens“ für den Frieden, damit die Bevölkerung wieder Hoffnung schöpfen könne. Franziskus forderte einen „konstruktiven und solidarischen Einsatz der internationalen Gemeinschaft“ für den Wiederaufbau Syriens.

Das vom Papst ausgerufene Jahr zu Ehe und Familie wird am kommenden Freitag (19. März), dem Tag des Heiligen Josephs, mit einem Online-Symposium in Rom eröffnet. Unter dem Motto „Unsere tägliche Liebe“ solle fünf Jahre nach Franziskus‘ Schreiben „Amoris laetitia“ noch einmal auf die verschiedenen Anliegen des nachsynodalen Schreibens hingewiesen werden, heißt es in einer Mitteilung des Vatikan. Organisiert wird die Veranstaltung von der Vatikanbehörde für Ehe, Familie und Leben, der Diözese Rom und dem Theologischen Institut Johannes Paul II. für Ehe und Familie.

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