Erster Schritt in die Normalität: Öffnungsschritte für Kinder- und Jugendsport

Während mancherorts trotz der zarten Öffnung Kritik aufkeimte, starteten die meisten Vereine wieder ins Training.

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Nachwuchssportler wie hier bei der gestrigen Zusammenkunft in Kirchbichl durften wieder in den Trainingsalltag zurückkehren.
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Innsbruck – Die gestern in Kraft getretenen Öffnungsschritte für Kinder- und Jugendsport wurden im Rahmen eines Demo-Trainings der Vienna präsentiert, auch Sportminister Werner Kogler befand sich in der illustren Gästeschar. Dabei wurde auch eine Korrektur zur bestehenden Verordnung bekannt, die Tests von Betreuungspersonen betrifft. Der zufolge müssen sich diese zwar wöchentlich testen lassen, sofern sie Sporteinheiten anleiten wollen. Es reiche allerdings, wenn spätestens alle sieben Tage ein negatives Ergebnis eines Antigen-Tests oder eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 vorliegt (die Aktualität von 48 bzw. 72 h ist also nun doch nicht notwendig). Ohne Testnachweis muss von den Betreuungspersonen eine FFP2-Maske getragen werden.

Während mancherorts trotz der zarten Öffnung Kritik aufkeimte, starteten die meisten Vereine wieder ins Training. Dabei wartete die Sport-union mit einer alarmierenden Nachricht im Zuge einer Umfrage auf. So hätten viele Vereine aufgrund der einjährigen Einschränkungen und des Sport-Lockdowns rund ein Drittel der Mitglieder verloren. Immerhin: Insgesamt 42 Prozent der Vereine bieten den Sportlern aktuell ein Online-Programm an.

Präsident Peter McDonald forderte einmal mehr „Schritte für ein verantwortungsvolles Ende des Sport-Lockdowns ein“. Ein konkreter Drei-Stufen-Plan für geordnete Öffnungen (grundsätzlich inzidenzunabhängig), erarbeitet mit anderen Dach- und Fachverbänden, solle den sportlichen Stillstand beenden. (floh)

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