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Langes Warten auf Erneuerung des Wetterradars an der Valluga

Seit 2017 ist das Wetterauge am Arlberg blind. Laut ersten Schätzungen würde der Neubau und Betrieb des Wetterradars auf der Valluga 5,3 Millionen Euro kosten.

Das Wetterradar auf der Valluga war nur knapp zehn Jahre in Betrieb.
© Schranz

Von Matthias Reichle

St. Anton – Ein Blitzschlag und es wurde dunkel. Seit 2017 ist das meteorologische Auge am Arlberg blind. Das Wetterradar an der 2809 Meter hohen Valluga war 2007 errichtet worden, um eine Lücke im heimischen Überwachungsnetz zu schließen. Kaum zehn Jahre in Betrieb wurde es schon zum Totalschaden. Seither wächst der Druck in den umliegenden Regionen, die in der Vergangenheit immer wieder von Hochwasser-, Lawinen- und Murkatastrophen betroffen waren, die Station zu erneuern. Geschehen ist bisher kaum etwas - das Projekt hängt in der Wartescheife.


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