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Reisen in Corona-Krise: Storno höher als Anzahlung

Kostenlos stornieren bis wenige Wochen vor der Abreise: In Corona-Zeiten passen manche Veranstalter ihre Bedingungen an. Eine Tirolerin fühlt sich genau dadurch benachteiligt.

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Unsichere Situation in unsicheren Zeiten: Die Reisebranche hat sich mit zusätzlichen Storno-Optionen darauf eingestellt.
© iStockphoto

Von Michaela S. Paulmichl

Innsbruck – „Die Braven werden wieder einmal bestraft.“ Eine Tirolerin kritisiert die Stornobedingungen eines heimischen Reisebüros als ungerecht. Sie hatte im Frühjahr 2020 gemeinsam mit ihrem Partner eine Reise nach Apulien gebucht und dafür eine Anzahlung geleistet. Wegen Corona wurde das Angebot auf diesen Mai verschoben. „Um dem Reisebüro zu helfen“, wie sie meint, bestand sie im vergangenen Jahr nicht auf die Rückzahlung der Anzahlung, sie sollte statt dessen für den Ausweichtermin gelten. Das Problem dabei: Die Situation ist auch in diesem Jahr unsicher. Das Paar – beide gehören einer Risikogruppe an und warten auf einen Impftermin –, fragte deshalb nach, ob es die Reise stornieren könnte.


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