Niederlage für TI-Volley in Graz: „Sie haben Katz und Maus mit uns gespielt“

Die TI-Volley verlor am Mittwoch das erste Halbfinale der „best-of-three“-Serie mit 0:3 in Graz. Am Samstag (16 Uhr, USI) steigt Spiel Nummer zwei.

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Die Trauben hingen am Mittwoch in Graz für die TI-Volley-Damen Walter und Robitaille etwas zu hoch.
© gepa

Von Tobias Waidhofer

Graz – Der Klasse-Unterschied in den ersten beiden Sätzen war augenscheinlich. „Sie haben zu Beginn Katz und Maus mit uns gespielt“, gestand auch TI-Volley-Obmann Michael Falkner nach der 0:3-(-14, -9, -22)-Niederlage im ersten Halbfinale der Austrian Volley League beim UVC Graz.

Wir haben nicht ins Spiel reingefunden. Wir waren zu inkonsequent.
Martyna Walter (TI-Volley-Kapitänin)

Dabei hatten die Innsbruckerinnen stark begonnen und zu Beginn gleich mit 3:0 geführt, doch die Steirerinnen zogen mit einem deutlichen Routineplus (Durchschnittsalter ca. 26 Jahre gegenüber 20 Jahren bei den Innsbruckerinnen) schnell wieder davon. Auch zwei Time-Outs von Trainer Rogelio Her­nandez konnten nichts daran ändern, dass der erste Satz mit 25:14 an die Gastgeber ging. „Ich hab den Mädls gesagt, dass wir so spielen wie beim Grunddurchgang-Sieg in Innsbruck. Genau das machen wir“, freute sich in der Pause Fred Laure, lange Jahre Leistungsträger beim Hypo Volleyballteam und inzwischen Sportdirektor bei den Steirerinnen.

Und leider wurde es aus Tiroler Sicht nicht besser, im Gegenteil: Gerade einmal neun Punkte gelangen Martyna Walter und Co. in Satz Nummer zwei. Da wollte es Obmann Much Falkner auch nicht gelten lassen, dass Aufspielerin Christina Plattner mit einer Verletzung am Ringfinger gehandicapt in das Match gegangen war: „Die Grazerinnen spielen clever und cool, wir finden kein Mittel gegen sie. Vielleicht wird es ja im dritten Satz besser.“

Diesen konnten die Tirolerinnen, die vor zwei Jahren noch in der zweiten Bundesliga gespielt hatten, dann auch deutlich offener gestalten. Schlussendlich hatten die Grazerinnen aber mit 25:22 das bessere Ende für sich. Schon am Samstag (16 Uhr, USI-Halle) bietet sich in Spiel Nummer zwei die Chance zurückzuschlagen. „Wir müssen dieses Spiel vergessen und am Samstag wieder bei null starten“, fordert Trainer Rogelio Hernandez.

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Lokalrivale VCT ist ebenfalls im Einsatz – in der Platzierungsrunde empfängt man am Freitag (19 Uhr) Klagenfurt.


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