Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen steigt

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Weiterer Anstieg bei der Zahl der Corona-Neuinfektionen in Österreich: Innerhalb von 24 Stunden sind 3.239 positive Tests eingemeldet worden, berichteten Gesundheits- und Innenministerium am Mittwoch. Zum Vergleich des Mittwochs in der vergangenen Woche sind das um 711 Fälle mehr. Da gab es noch 2.528 Neuansteckungen. Besorgniserregend ist auch die Zahl der Patienten, die auf Intensivstationen behandelt werden müssen. Mittlerweile sind das österreichweit 400 Betroffene.

Nun sind 17 Intensivbetten mehr belegt als noch tags zuvor. Innerhalb der vergangenen sieben Tage sind somit insgesamt 85 Patienten hinzugekommen, die intensivmedizinisch behandelt werden mussten, das ist ein Plus von 27 Prozent. In Wien sind mit 144 die meisten Intensivbetten belegt, gefolgt von Niederösterreich mit 89. Auch die Zahl der Spitalspatienten - sowohl auf Normal- als auch auf Intensivstationen - hat leicht zugenommen. Am Mittwoch lagen 1.851 Covid-19-Patienten im Krankenhaus, das sind um sieben mehr als noch am Dienstag. Auch da stieg die Anzahl der Patienten innerhalb einer Woche um 15,3 Prozent.

Die Zahl der in Österreich an oder mit Corona Verstorbenen wird vermutlich am Freitag die 9.000-Marke überschreiten. Derzeit sind 8.956 Tote zu beklagen. Von Dienstag auf Mittwoch sind wieder 30 Verstorbene hinzugekommen. Mittlerweile sterben pro 100.000 Einwohner 100,6 Menschen in Österreich im Zusammenhang mit Covid-19.

Mehr als eine halbe Million Menschen haben sich seit Ausbruch der Pandemie mit SARS-CoV-2 angesteckt. 501.224 positive Tests gab es bisher in Österreich. 463.714 Menschen haben sich nach einer Ansteckung wieder erholt. Derzeit laborieren 28.554 Menschen an einer Corona-Infektion. Das bedeutet, dass in den vergangenen 24 Stunden 1.232 Betroffene hinzugekommen sind.

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Die meisten Neuinfektionen von Dienstag auf Mittwoch gab es aufgrund von Nachmeldungen in Wien mit 1.080 Fällen. In Niederösterreich gab es 708 positive PCR-Tests, in Oberösterreich 493, in Salzburg 287, in Tirol 241, in der Steiermark 181, in Kärnten 132, im Burgenland 82 und in Vorarlberg 35. Mittlerweile sind von den 42.528 innerhalb der letzten 24 Stunden gemachten Tests 7,6 Prozent positiv. Am Dienstag lag diese Positivrate noch bei 6,3. Betrachtet man die Bundesländer einzeln, war der Anteil der Positivtests in Oberösterreich mit 28,3 Prozent am höchsten, gefolgt von 20,2 im Burgenland. Obwohl es in Wien die meisten Neuinfektionen gab, lag hier die Positivrate lediglich bei 3,4 Prozent. Sprich, es wurden deutlich mehr Tests gemacht, der Anteil an Neuansteckungen war aber vergleichsweise gering. Seit Beginn der Pandemie vor einem Jahr wurden mehr als 6,1 Millionen PCR-Tests durchgeführt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner stieg auch enorm von 208,9 auf 216,9. Die höchste Rate wurde dieses Mal in Salzburg registriert, wo die Sieben-Tage-Inzidenz bei 279,5 lag, gefolgt von Wien mit 275,7.

1.079.144 Impfungen wurden laut Gesundheitsministerium bisher in den E-Impfpass eingetragen. 8,99 Prozent der Bevölkerung sind teilgeimpft, 3,13 Prozent sind vollständig immunisiert.


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