Viele Coronafälle nach Leichtathletik-EM

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Im österreichischen Leichtathletik-Team hat es nach der Rückkehr von der Hallen-Europameisterschaft im polnischen Torun mit Hürdensprinterin Karin Strametz einen Coronafall gegeben. Das bestätigte der Österreichische Leichtathletik-Verband (ÖLV) auf Anfrage der APA am Mittwoch. Nach dem ersten großen Leichtathletik-Event seit Beginn der Corona-Pandemie lässt sich eine ungewöhnliche Häufung an Infizierten feststellen.

Viele europäische Nationen berichten von Coronafällen. Aus dem deutschen Team sind sieben Positive bestätigt, sogar 15 italienische Athleten hat es laut der Zeitung „Gazzetta dello Sport“ erwischt und die Zeitung „The Times“ berichtet von je neun Personen bei den Teams aus Großbritannien und der Niederlande. Von kleineren Verbänden wie dem ÖLV werden vereinzelte Infizierte gemeldet. Auch während der Wettkämpfe war Corona ein Thema. So waren etwa drei Sprinter der polnischen 4x400-m-Staffel positiv getestet worden.

Österreichs Verband vermutet den möglichen Infektionsherd in der Aufwärmhalle in Torun, in der sich viele Athleten - genannt hatte eine Rekordzahl - auf engem Raum aufgehalten hatten. Die Titelkämpfe fanden von 4. bis 7. März statt.

Strametz schilderte dem ÖLV Symptome ähnlich einer leichten Verkühlung sowie Geschmacks- und Geruchsverlust. Die weiteren Testresultate des laut Verband engmaschig getesteten Teams sind negativ gewesen. Auch ein erster Test von Strametz am vergangenen Freitag sei negativ ausgefallen, ehe die 22-jährige Steirerin am Tag darauf positiv getestet worden sei.


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