Schottlands Clarke: „100 Prozent Mitgefühl“ für Österreich

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Schottlands Teamchef Steve Clarke hat „zu hundert Prozent Mitgefühl“ für die Situation in Österreichs Fußball-Nationalteam vor dem Auftaktspiel in der WM-Qualifikation am kommenden Donnerstag bekundet. Der schottische Verband habe, „um fair zu sein“, angeboten, das Heimrecht zu tauschen, sagte der 57-Jährige im Rahmen eines Online-Medientermins. Dies habe für die Österreicher aber das Problem ergeben, dass sie im September dann drei Auswärtsspiele gehabt hätten.

Die ÖFB-Auswahl wird im Hampden Park von Glasgow aller Voraussicht nach auf alle Deutschland-Legionäre verzichten müssen, auch der in Frankreich bei Lorient unter Vertrag stehende Adrian Grbic dürfte nicht dabei sein. Wäre ein Tausch des Heimrechts vorgenommen worden, hätte die Elf von Trainer Franco Foda gegen die Schotten, die Färöer (28.3.) und Dänemark (31.3.) drei Heimspiele gehabt. Im September hätten dann aber drei Auswärtspartien in Moldau (1.9.), Israel (4.9.) und Schottland (7.9.) gewartet.

„Ich kann ihre Überlegungen verstehen, warum sie das nicht wollten, weil wir dieselbe Situation im vergangenen November hatten. Als wir dann in Israel angetreten sind, dem dritten Spiel auf diesem Roadtrip, waren die Jungs mental und physisch ziemlich ausgelaugt“, sagte Clarke. Österreich, so hielt er am Ende fest, müsse „scheinbar zuversichtlich sein, dass sie eine gute Mannschaft aufs Feld bringen ohne diese ganzen Spieler aus Deutschland“.


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