Über das Kasermandl Richtung Stockholm

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Beim „Kasermandl“ schon unterwegs zur WM: Maurizio Zandron.
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Es gab heuer nicht viele Möglichkeiten für Tirols Eiskunstläufer, sich bei Wettkämpfen zu messen, selbst die Europameisterschaften im Jänner in Zagreb mussten abgesagt werden. Jedoch: Trotz Corona-Pandemie lag im Eiskunstlauf nie alles auf Eis. Sowohl der heimische Nachwuchs als auch Aushängeschild Maurizio Zandron nutzten ihre Trainingsmöglichkeiten ausgiebig und fiebern nun dem Saisonfinale entgegen. Der gebürtige Italiener Zandron bei der WM kommende Woche in Stockholm, Tirols (Nachwuchs-)Elite beim traditionellen Kasermandl-Laufen am Wochenende in Innsbruck.

„Wettkämpfe sind wichtig. Es geht darum, Erfahrung zu sammeln, sich zu qualifizieren für einen Kader oder weitere Veranstaltungen. Für den Nachwuchs ist es ein Auftakt für mögliche weitere, größere Sprünge“, beschreibt Tirols Kadertrainerin Claudia Houdek. So legen die heimischen Youngsters nach Bewerben in Linz, St. Pölten und Feldkirch zum Saison- und Cupfinale ab heute bis zum Sonntag in der Innsbrucker Olympiaworld eine erneute Talentprobe ab – darunter auch in der Meisterklasse Anita Kapferer, Anton Skoficz oder das Junioren-Eistanzpaar Corinna und Patrik Huber. Und Zandron? „Ein Vorbild für die Jugend“, lobt Houdek. Parallel zum Kasermandl hebt man in Richtung WM ab, wo es am kommenden Donnerstag für Zandron ernst wird. (sab)


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