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Causa Kals: Osttirol Invest prüft Prozess gegen Schultz

Die Fronten im Streit um den Preis für Anteile an den Kalser Liften sind verhärtet. Laut Land prüft die OIG nun das Prozessrisiko. Die Liste Fritz erneuert ihre Kritik.

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Die OIG-Anteile sind längst weg, das Geld dafür aber noch nicht da. Der Streit um die Kalser Lifte geht weiter.
© Oblasser

Von Max Strozzi

Innsbruck – 2018 hat die Osttirol Investment Gesellschaft (OIG), die hauptsächlich Bund und Land Tirol gehört, ihren 25 %-Anteil an den Kalser Bergbahnen (für den sie 2008 sechs Mio. Euro in die Hand nahm) an die Tiroler Liftgruppe Schultz abgetreten. Wie mehrfach berichtet, hat die OIG für den Deal im Wert von mehreren Millionen Euro von der Schultz-Gruppe noch kein Geld gesehen. Inzwischen sind nur rund 34.000 Euro eingetrudelt, wie aus einer Antwort der zuständigen Beteiligungs-LR Patrizia Zoller-Frischauf (ÖVP) auf eine Anfrage des Liste-Fritz-Abgeordneten Markus Sint hervorgeht.

Dieser Betrag betraf aber nur den OIG-Anteil an der Komplementärgesellschaft Bergbahnen Kals GmbH. Die weitaus größere Summe müsste die Bergbahnen Kals am Großglockner GmbH & Co. KG zahlen. Ein Schiedsgutachten hatte im vergangenen Herbst zwei mögliche Preise dafür hervorgebracht: 2,5 Mio. Euro oder 5 Mio. Euro.


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