Siegen oder fliegen – TI will dem Druck trotzen

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Während die TI-volley-Damen am Samstag im Heimspiel gegen Graz ihre Kräfte bündeln müssen ...
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Von Daniel Suckert

Innsbruck – Geknickt, zerknirscht, aufgekratzt – die Stimmungslage auf der Rückfahrt von Graz Mittwochabend war unter den Volleyballerinnen der TI-abc-fliesen-volley nicht gut. Trotz des gemieteten Luxusbusses. Dafür war das erste Halbfinale mit der 0:3-Klatsche zu heftig ausgefallen. Am Samstag (16.30 Uhr, USI) stehen die Innsbruckerinnen bereits mit dem Rücken zur Wand – eine Niederlage würde das Ende in der „best-of-three“-Serie bedeuten.

... lief es am Freitagabend für den VC Tirol (Eva Stabentheiner).
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So aussichtslos die Situation auch wirken mag, im Lager der Hellblauen hat man bereits neuen Mut gefasst: „Wir haben die Lehren aus der Niederlage gezogen. Es war einfach nicht unser Tag“, holte TI-Obmann Michael Falkner aus, um gleich eine Kampfansage hinterherzuschicken: „Aber so einen Tag werden wir nicht mehr haben. Der dritte Satz (22:25, Anm.) gibt uns Kraft, darauf wollen wir aufbauen.“

Am Block war man ausgeglichen, der große Unterschied lag in der Effektivität. Die Grazerinnen schafften es, den Punkt druckvoll fertig zu spielen. Im Heimspiel will die TI das nun umdrehen.

Und ein wenig hofft „Much“ Falkner auf eine „längere“ Anreise der Gäste aus der Steiermark: „Wir hatten Schneefahrbahn von Anfang bis Ende. Das dürfte sich laut Wetterbericht wiederholen – nur diesmal sitzen nicht wir im Bus.“

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Die TI kann aus dem Vollen schöpfen. Nachdem man um drei Uhr Früh am Donnerstag in der Tiroler Landeshauptstadt zurück war, schwitzte man bereits zu Mittag wieder im Fitnessstudio. Der Hunger und der Ehrgeiz, ein Entscheidungsspiel zu erzwingen, ist da. Falkner: „Wir fahren gerne noch einmal nach Graz. An dem scheitert es sicher nicht.“


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