Endstation Viertelfinale für Schwaz: Hard war nicht zu knacken

  • Artikel
  • Diskussion
Out im Viertelfinale: Für Schwaz Handball Tirol mit Coach Bergemann setzte es im ÖHB-Cup eine 21:24-Niederlage.
© gepa

Leere Kilometer bei der Fahrt ins Ländle und eine Erkenntnis gesammelt: „Diese Niederlage tut eindeutig weh. Wir wollten ins Cup-Halbfinale kommen. Das Ziel war, uns ganz anders zu präsentieren“, fasste Frank Bergemann den missglückten Auftritt im Viertelfinale gegen den HC Hard zusammen. Der Coach fuhr am Samstag mit Sparkasse Schwaz Handball Tirol eine 21:24-Niederlage ein. Hard erwies sich einmal mehr als harte Nuss.

Die Tiroler mit Michael Miskovez (5 Tore) als Topscorer agierten laut Bergemann „sehr verkrampft“. Trotz guter Phasen liefen die Tiroler immer einem Rückstand hinterher. Dass Gerald Zeiner gegen seinen Ex-Verein gleich zwei Siebenmeter nicht verwerten konnte, passte ins Gesamtbild. „Wir waren zu hektisch“, meinte Bergemann.

Fans waren nicht der ausschlaggebende Faktor

Dass aufgrund der Corona-Lockerungen in Vorarlberg erstmals seit über vier Monaten wieder 100 Fans der roten Teufel in der Halle zugelassen waren, sei „interessant, aber kein ausschlaggebender Faktor“ für die Niederlage gewesen.

Die Vorbereitung auf das wichtige Duell sei nicht optimal verlaufen. Manche Spieler seien nach der Corona-Impfung (der Kader ist durchgeimpft) noch etwas geschwächt: „Uns ist im Innenblock die Kraft ausgegangen.“ Routinier Richard Wöss sammelte nach langer Pause (Achillessehne) ein paar Comeback-Minuten. Kreisläufer Balthasar Huber indes fehlte wegen Hüftproblemen.

Nach dem Cup-Aus ist vor dem Start in die Bonusrunde. Der Fokus ist nun voll auf das erste Spiel am 29. März gegen Krems gerichtet.

Medalp Innsbruck feierte in der italienischen Serie A2 einen 30:22-Sieg gegen Cologne. (ben)


Kommentieren


Schlagworte