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Berufung abgewiesen: Deponie auf Fernpasshöhe begraben

Verwaltungsgerichtshof weist Berufung ab und bestätigt erfolgreiche Beschwerde des Umweltanwalts gegen geplante Megadeponie am Fernpass.

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Auf der Fernpasshöhe sollten in den kommenden 20 Jahren nicht weniger als 412.000 Kubikmeter Bodenaushub gelagert werden.
© Thomas Boehm / TT

Von Peter Nindler

Biberwier, Innsbruck – Für den stellvertretenden Landesumweltanwalt Walter Tschon ist die höchstgerichtliche Entscheidung eine Bestätigung für die Beharrlichkeit der Umweltanwaltschaft. Die abfallwirtschaftsrechtliche Genehmigung und die naturschutzrechtliche Bewilligung des Landes für die Errichtung bzw. den Betrieb einer Bodenaushubdeponie von 412.000 Kubikmetern Volumen auf einer Fläche von 39.710 Quadratmetern für 20 Jahre wurden bereits im Vorjahr vom Landesverwaltungsgericht gekippt. Mit Unterstützung des Standortanwalts haben die Projektbetreiber, das Reuttener Unternehmen Anton Specht Autounternehmung und Reisebüro GmbH, dagegen in einer außerordentlichen Revision berufen. Jetzt bestätigte aber auch das Höchstgericht die Bedenken des Landesumweltanwalts.


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