Forderung nach Unterschutzstellung des Haiminger Forchet

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Das Haiminger Forchet ist Natur- und Erholungsraum.
© Götsch

Haiming, Mötz – Gleich zwei Bürgerinitiativen (BI) kämpfen für den Erhalt des Haiminger Forchet. Marianne Götsch, Sprecherin der BI „Schützt das Haiminger Forchet“, die sich seit mehr als sieben Jahren für das Naturjuwel engagiert: „Nur eine rasche Unterschutzstellung des Haiminger Forchet kann dessen fortschreitende Zerstörung stoppen. Mit der BI Feld­ring haben wir einen starken Partner gefunden.“ Gemeinsam wolle man sich für den Naturschutz im Oberland einsetzen. Die BI Feldring unter Gerd Estermann hatte mehr als 160.000 Unterschriften gegen den Zusammenschluss der Gletscherskigebiete Pitztal-Ötztal gesammelt.

Die beiden Bürgerinitiativen nahmen den Tag des Waldes, der am Sonntag gefeiert wurde, zum Anlass, um für den Erhalt des Forchet aufzurufen. Dieser Talwald sei nicht nur ein wichtiges Rückzugsgebiet für „viele geschützte Tier- und Pflanzenarten“, sondern biete auch „wertvollen Erholungsraum“.

Allerdings „wurden immer wieder Teile des Naturwaldes für Siedlungs- und Gewerbezwecke gerodet“. Auch erinnern die BI-Sprecher, dass zuletzt „nach einem Entscheid des Landesverwaltungsgerichtes weitere zwölf Hektar des Waldes für die Rodung und Verbauung freigegeben“ wurden. Tirol liege beim Flächenverbrauch im Spitzenfeld von „Europameister“ Österreich. (TT)

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