Zeitreise mit Haltestellen im Hier und Heute: Neues im Schloss Ambras

Ab heute ist Schloss Ambras aus seinem Winterschlaf erwacht, während dem sich die „Bauernrüstkammer“ zu einem einladenden Foyer gewandelt hat.

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Vergnügliches Eintauchen in die Geschichte von Schloss Ambras in seinem multimedial bespielten neuen Willkommensbereich.
© KHM-Museumsverband/ Plattner

Innsbruck – Jeder, der die Ausstellungen im Ambraser Hochschloss oder ein Konzert im Spanischen Saal besuchen will, muss durch die ehemalige Bauernrüstkammer durch. Die sich während der mit heute beendeten winterlichen Schließzeit von einem eher düsteren „Schlauch“ zu einem einladenden Foyer gemausert hat. Indem ihre bisher blinden Schießschartenfenster nun verglast und die historischen Gewölbe perfekt beleuchtet sind. Die perfekte Hülle, um analog wie virtuell einzutauchen in die Welt des 16. Jahrhunderts, als Erzherzog Ferdinand II. mit seiner Philippine hier gewohnt hat.

Deren Liebesgeschichte zwar wie ein Märchen klingt, wegen der Unstandesgemäßheit Philippines allerdings ein gefundenes Fressen für die „Yellow Press“ der damaligen Zeit war, wie urkundlich belegte originale Quellen beweisen. Der Besucher kann aber auch in einer virtuellen Autobiografie Ferdinands „blättern“, sich in seinen illusteren Stammbaum vertiefen oder sich per großem schwarzem Trichter in die Bacchusgrotte beamen. Links zum Heute gibt es natürlich auch: zu den Ambraser Schlosskonzerten oder dem jährlichen sommerlichen Schlossfest. Daneben werden ausgewählte Objekte der einzigartigen Sammlung des „ältesten Museums der Welt“ in den Fokus gerückt bzw. wird Lust auf die ab Mitte Juni laufende Sonderausstellung gemacht, in der es um fürstliche Garderoben gehen wird.

Der neu gestaltete Eingangsbereich wird zukünftig auch für repräsentative Feste und Empfänge zur Verfügung stehen. Einen Besuch von Schloss Ambras kann man während des kommenden Eröffnungswochenendes übrigens mit einem Corona-Test in dem vor dem Schloss abgestellten Testbus verbinden. (schlo)

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