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Kontrollore gegen illegale Skilehrer und Bergsportführer in Tirol

Gegen Skilehrer und Bergsportführer, die nicht qualifiziert sind, will man in Tirol streng vorgehen - Basis dafür schafft u. a. die Novelle des Bergsportführergesetzes.

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In Tirol dürfen nur qualifizierte und bei der Bezirkshauptmannschaft oder beim Skilehrerverband registrierte Personen als Skilehrer oder Bergsportführer tätig sein. Den illegalen Guides drohen Verwaltungsstrafen bis zu 3000 Euro.
© iStock

Von Brigitte Warenski

Innsbruck – Die vermeintlichen Skilehrerausbildungen, die im heurigen Winter u. a. zahlreiche Briten nach Tirol gelockt haben, haben nicht nur wegen der Britenvariante des Coronavirus für Aufregung gesorgt. Christian Abenthung, Geschäftsführer des Tiroler Skilehrerverbandes, hatte im Jänner in der Tiroler Tageszeitung angekündigt, gegen den „Wildwuchs an solchen Unternehmen, die illegal in Tirol arbeiten“, rechtlich vorzugehen.

Ansetzen will man hier beim Personal, also bei den Skilehrern, die illegal in Tirol Gäste unterrichten. „Wir gehen von rund 7000 bis 10.000 illegalen Skilehrern pro Saison aus. Im Vergleich dazu: Wir haben über 7000 registrierte Skilehrer“, sagt Abenthung. Weil man ihnen die illegale Tätigkeit aber „nur direkt bei der Ausübung vorweisen kann, wollen wir künftig Aufsichtsorgane einsetzen“. Diese Kontrollore (deren Tätigkeit im Tiroler Skilehrergesetz bereits verankert ist) sollen laut Abenthung das erste Mal im heurigen Sommer zum Einsatz kommen, wenn die Tiroler Gletscherskigebiete offen haben.


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