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23-Jährige vergewaltigt: Wachmann zu Haftstrafe verurteilt

Eine Studentin hielt den Dienstwagen eines Wachmanns für ein Taxi. Ein fataler Irrtum: Wie die Frau schilderte, wurde sie vom Security-Mitarbeiter vergewaltigt.

Bei seinen Patrouillenfahrten durchs nächtliche Innsbruck hielt der Wachmann immer wieder junge Frauen an und drohte mit Anzeigen. (Archivfoto)
© Thomas Boehm / TT

Von Thomas Hörmann

Innsbruck – Er habe einfach nur ein nettes Mädchen kennen lernen wollen, rechtfertigte sich ein 26-jähriger Angeklagter am Donnerstag vor dem Schöffensenat. Doch die Methoden, die der ehemalige Security-Mitarbeiter dabei anwandte, sorgen jetzt für eine mehrjährige Haftstrafe. Genau genommen sind’s (nicht rechtskräftige) viereinhalb Jahre, die der Angeklagte wegen Vergewaltigung, Nötigung, Erpressung, sexueller Belästigung und Amtsanmaßung voraussichtlich im Gefängnis verbringen muss.


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