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Leitartikel zum ÖFB-Debakel: Vor der EURO drängt die Zeit

Nach dem 0:4 gegen Dänemark und nur vier Punkten aus den ersten drei WM-Qualifikationsspielen steht Österreichs Fußball-Nationalteam zu Recht am Prüfstand. Drei Monate vor der EURO gilt es einige „Baustellen“ zu beseitigen.

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Mit 0:4 ging das ÖFB-Team gegen Dänemark unter.
© GEORG HOCHMUTH
Alex Gruber

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Von Alex Gruber

Warum ist das ÖFB-Team gegen Dänemark nach einer in der ersten Halbzeit zumindest taktisch disziplinierten Leistung nach der Pause beim 0:4 so auseinandergebrochen? Warum hat sich der Dreifach-Start in die WM-Qualifikation – zuvor 2:2 in Schottland und 3:1-Pflichtsieg gegen die Färöer – derart holprig gestaltet, dass Platz eins in Gruppe F und der direkte Weg zur umstrittenen Winter-WM in Katar 2022 fast schon unmöglich ist?

Gut zwei Monate vor dem Start der EM-Endrunde im Juni 2021 steht im ÖFB-Lager in jedem Fall viel Kopfzerbrechen an, das sich Teamchef Franco Foda mit seinem Stab gerne erspart hätte. Die taktische Ausrichtung mit vielen Spielern, die aus Pressing-Systemen der Red-Bull-Schiene kommen und im teils zögerlichen ÖFB-Team oft auf verlorenem Posten stehen, muss ebenso einer Prüfung unterzogen werden wie die nach wie vor latente Torhüterfrage (Wackelkandidat Alexander Schlager) und richtige Positionierung von David Alaba, der in der rot-weiß-roten Auswahl oft sein möchte (Spielmacher), was er eben nicht ist.


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