Alpenzoo macht auf Artenverlust aufmerksam

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Das Wisent war vom Aussterben bedroht. Die heute lebenden Populationen stammen von zwölf in Zoos gehaltenen Tieren ab.
© Foto Rudy De Moor

Innsbruck – Eine Million Arten sind weltweit vom Aussterben bedroht – ihre Habitate verschwinden, auch weil der Mensch sich auf der Suche nach Energie, Ressourcen und Wohnraum immer weiter ausbreitet. Das globale Bündnis #UnitedForBiodiversity – zu Deutsch: gemeinsam für Biodiversität – will auf die Problematik aufmerksam machen. Museen, naturwissenschaftliche Institutionen und Tiergärten beteiligen sich. Auch der Innsbrucker Alpenzoo ist Teil dieser Allianz.

„Wir initiieren und beteiligen uns an Auswilderungsprogrammen, wie zum Beispiel für den Steinbock oder den Bartgeier. Beide Arten sind im Alpenraum wieder heimisch und mit guten Zahlen vertreten“, heißt es in einer Aussendung des Alpenzoos.

Trotz Erfolgen im Artenschutz unterlägen die Alpen, die seit über 6000 Jahren vom Menschen genutzt und besiedelt werden, „einem gewaltigen, vor allem touristischen Nutzungsdruck“, sagt Christiane Böhm, Leiterin des Forschungs- und Lehrinstituts des Alpenzoos. „Unsere Aufgabe ist es, die Öffentlichkeit für den Schutz der Alpen noch mehr zu sensibilisieren.“ Der Zoo werde seine Aktivitäten zum Schutz der Alpen noch erweitern, kündigte sie an. (TT)

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