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Rechtsstreit: Tiroler Technologie-Firma Innalpin im Clinch mit KTM

Die Technologie-Firma Innalpin fühlt sich von KTM ausgebootet und hat den Motorradhersteller verklagt. Es geht um Millionen.

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Rund um Enduro-Motorsteuerungen liefert sich die Tiroler Software-Schmiede Innalpin einen Schlagabtausch mit KTM.
© APA

Von Max Strozzi

Stans – Zwischen der Tiroler Software- und Technologieschmiede Innalpin mit Sitz in Stans und dem Motorradhersteller KTM tobt ein Rechtsstreit. Die Tiroler werfen dem oberösterreichischen Konzern wegen eines Liefer-Boykotts kartellrechtliche Verstöße vor und haben vergangenen Herbst KTM verklagt.

Es geht um Motorsteuerungen für Enduro-Maschinen von KTM – das sind Wettbewerbsfahrzeuge, die nicht für den Straßenverkehr vorgesehen sind. Die Tiroler, die als Spezialisten für die Entwicklung von Hard- und Software sowie Fehleranalyse in der Branche einen ausgezeichneten Ruf genießen, wurden bisher von KTM-Händlern mit leeren Motorsteuerungen beliefert. Diese Steuerungen bespielten die Tiroler im Auftrag von Kunden mit einer eigenen Software, um Funktionalität und Lebensdauer der Motorräder zu verbessern, und bauten sie in die KTM-Enduros an Stelle der fabriksfertigen KTM-Steuerungen ein.


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