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Ende des Einreiseverbots: Es bleibt ein bitterer Beigeschmack

Das Einreiseverbot endet zwar Sonntag, das Verhältnis zwischen Tirol und Bayern bleibt jedoch zerrüttet. Die Ungleichbehandlung ärgert LH Platter.

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LH Günther Platter (ÖVP): „Ich habe mir nicht vorstellen können, dass so etwas in Europa möglich ist. Das darf nicht mehr vorkommen.“
© Thomas Boehm / TT

Von Peter Nindler

Innsbruck – Wegen der südafrikanischen Coronavirus-Variante wurde Tirol vom deutschen Robert-Koch-In­stitut als Virusvarianten-Gebiet eingestuft. Bayern drängte vehement auf strikte Einreisebe­schränkungen aus Tirol, am 14. Februar wurden sie verhängt. Seither gab es große Hürden für Berufspendler, die immer öfter über Schikanen an den Grenzen klagten. Anfang März konnte die ­Südafrika-Mutante eingedämmt werden, doch Deutschland verlängerte noch zweimal das Einreiseverbot.


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