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Brisanter Rechtsstreit: Vergleich um Millionenklage am Innsbrucker Flughafen

Ein brisanter Rechtsstreit um teils Jahrzehnte zurückliegende Planungen am Flughafen Innsbruck konnte mit einer 650.000-Euro-Zahlung beendet werden. Die Gerichtskosten wären horrend gewesen.

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Der Millionenstreit um die Bezahlung einstiger Planungsleistungen am Flughafen endete nun letztlich mit einer sanften Landung.
© Thomas Boehm / TT

Von Reinhard Fellner

Innsbruck – Bis zum Ausbruch der Pandemie stand der Innsbrucker Flughafen glänzend da. Immer mehr Touristen nutzten den Airport als verkehrstechnische Drehscheibe, Flughafen-Chef Marco Pernetta hatte zudem auch für die Tiroler Bevölkerung einen attraktiven Strauß an Flugdestinationen vom Heimatflughafen weg zusammengestellt. Das war nicht immer so. So sah die finanzielle Situation des Flughafens um die Jahrtausendwende noch ganz anders aus. Um eine Entwicklung zu ermöglichen, bedurfte es aber baulicher Maßnahmen – und Planungen. Mit dem Architekturbüro Hunger fand man dafür über Jahrzehnte auch einen verlässlichen Partner, der aufgrund des nachhaltigen Auftragsvolumens auch zu Vorleistungen bereit war. Kolportierte Vereinbarung: Geplantes wird erst bezahlt, wenn das Projekt auch baulich umgesetzt wird.


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