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Wenn mit dem Frühling die Schwere kommt: Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

Manchen Menschen schlägt die Frühjahrsmüdigkeit aufs Gemüt – begünstigt durch Wetterwechsel und Zeitumstellung. Sechs Tipps, um Körper und Geist auf Trab zu bringen.

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Die Natur blüht auf und trotzdem fühlen sich Geist und Körper müde an. Nicht ungewöhnlich zu dieser Zeit, denn der menschliche Organismus braucht Zeit, sich umzugewöhnen.
© iStockphoto

Von Susann Frank

Innsbruck – Was für ein Wechsel: Vor eineinhalb Wochen herrschten mit tieferen Minus­temperaturen noch winterliche Verhältnisse. Vorgestern, am 30. März, verzeichneten Messstationen mancherorts in Österreich schon 25 Grad Celsius, und damit einen meteorologischen Sommertag.

Und als ob dieser Temperaturanstieg nicht schon genug Anstrengung für den Körper bedeuten würde, wurde in der Nacht auf Sonntag auch noch die Zeit umgestellt. Wen jetzt die Frühjahrsmüdigkeit plagt, der muss sich nicht wundern.

„Aus rein wissenschaftlicher Sicht gibt es zur Frühjahrsmüdigkeit keine großen Erkenntnisse“, sagt Momen Radi. Der Innsbrucker Internist fügt jedoch hinzu, dass allein aufgrund unserer Entwicklungsgeschichte ein Energieabfall gegeben sei. Denn auch der menschliche Körper fährt im Winter seine Funktionen herunter. „Er geht sozusagen in Winterruhe, indem er die Melatonin­ausschüttung hochfährt.“ Und zu Frühlingsbeginn ist der Spiegel dieses Schlafhormons eben noch sehr hoch in unserem Körper. Die Folge ist Müdigkeit.


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