Plus

Grüne: „Schmid sollte als Chef der ÖBAG zurücktreten“

Die Grünen drängen auf Konsequenzen ob publik gewordener Chats rund um den ÖBAG-Chef. Nina Tomaselli sieht Kurz und Blümel „tiefer involviert, als sie gesagt haben“.

ÖBAG-Alleinvorstand Thomas Schmid wird auch von den Grünen, dem ÖVP-Koalitionspartner, scharf kritisiert.
© HELMUT FOHRINGER

Von Karin Leitner und Michael Sprenger

Wien –Als „Sauberkeitspartei“ im Polit-Sinne haben sich die Grünen als Oppositionelle ausgeschildert. Nunmehr koalieren sie mit der ÖVP. Und anhand von Chat-Protokollen – die TT hat berichtet – zeigt sich, dass es bei der Bestellung des Kanzler-Vertrauten Thomas Schmid zum Chef der staatlichen Beteiligungsholding, ÖBAG, nicht „supersauber“ zugegangen ist.

Was publik geworden ist, missfällt auch Vertretern der Öko-Partei. Nicht nur die Opposition, auch sie legen Schmid nahe, von seinem Posten zu lassen. „Herr Schmid wird überlegen müssen, ob er unter diesen Umständen seine Aufgaben noch ausführen kann“, befand Parteichef und Vizekanzler Werner Kogler im Puls4-„Bürgerforum“.


Kommentieren


Schlagworte