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Die Maskenpflicht im Bezirk Kufstein freut nicht jeden

Der Abstand alleine wird am Unteren Stadtplatz in Kufstein nicht mehr reichen. Es besteht nun auch eine Maskenpflicht.
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Die Wörgler Stadtführung lehnt eine Maskenpflicht ab. In Kufstein ist sie für drei Plätze verordnet.

Von Wolfgang Otter

Kufstein, Wörgl – Unterschiedlicher könnten die Reaktionen nicht ausfallen: In Kufstein stimmt Bürgermeister Martin Krumschnabel der Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske an verschiedenen Plätzen voll zu, in Wörgl lehnt sie Bürgermeisterin Hedi Wechner ab. Wie berichtet, wird neben der Testpflicht beim Überqueren der Bezirksgrenze bis 14. April (bzw. auch bei Ausreise aus dem Land Tirol) auch an diversen öffentlichen Plätzen eine Maskenpflicht verordnet. In Kufstein ist diese am Fischergries (außer beim Durchqueren mit dem Fahrrad am Radweg ohne Zwischenstopp), am Unteren Stadtplatz und im Stadtpark vorgesehen.

„Wir befinden uns in einer sehr kritischen und gefährlichen Phase“, zeigt Bürgermeister Martin Krumschnabel angesichts der neuen Mutante des britischen Virus Verständnis für die Verordnung. Das Problem sei, dass „hier an schönen Tagen und Wochenenden sehr viele Leute unterwegs sind und der Abstand von zwei Metern oft nicht eingehalten werden kann. Nicht einmal, wenn man das will.“ Und es sei einfacher, eine Maskenpflicht zu kontrollieren als eine Abstandsregel.

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