Schönwieser Feuerwehr hat Geduldsprobe fast geschafft

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Das Blaulichtzentrum Schönwies – im Bild eine Visualisierung – soll nach 14-monatiger Bauzeit im Herbst 2022 fertig gestellt sein.
© NHT/Renderwerk

Schönwies – „Erbaut 1974–75“ ist auf dem museumsreifen Schönwieser Feuerwehrhaus zu lesen. Aber noch immer dient es als Stützpunkt und Garage der Blaulichttruppe mit Kommandant Herbert Traxl. Seit 14 Jahren ringen Feuerwehr, Gemeinde sowie die Bergrettung um einen zeitgemäßen Neubau. In der jüngsten – wegen einer Polizeiaktion denkwürdigen – Gemeinderatssitzung ist die Realisierung des Blaulichtzentrums in Sichtweite gerückt: Die Mandatare beschlossen, dass das Projekt des Bestbieters NHT (Neue Heimat Tirol) am vorgesehenen Standort Starkenbach gebaut werden soll – mit Gesamtkosten von rund vier Mio. Euro. Die Gemeinde soll eine Jahresmiete von etwas mehr als 100.000 Euro zahlen, bevor das Objekt nach 25 Jahren in Gemeindebesitz übergeht.

Die Verkehrsanbindung des funktionellen Gebäudes stellte für Architekt Andreas Pfenniger ebenso eine Herausforderung dar wie das logistische Szenario im Einsatzfall. Wichtig war ihm auch eine ökologische Note – mit dem Einsatz erneuerbarer Energien sowie Pflanzen zur Gestaltung grüner Oasen. Laut Elmar Draxl von der NHT soll das Blaulichtzentrum bis Herbst 2022 fertig gestellt sein. (hwe)

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