Zwei Mio. Corona-Impfdosen bisher an Österreich ausgeliefert

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Am Mittwoch ist die Marke von zwei Millionen an Österreich gelieferten Corona-Impfdosen übersprungen worden. Exakt 2.030.745 Dosen wies der Online-Tracker der EU-Gesundheitsbehörde ECDC am Nachmittag aus. Davon entfielen 1.226.745 auf das Vakzin von BioNTech/Pfizer, 607.200 auf AstraZeneca und 196.800 auf das Serum des Herstellers Moderna. Bis inklusive Dienstag wurden hierzulande 1.611.455 Dosen verabreicht, geht aus dem Dashboard des Gesundheitsministeriums hervor.

Damit wurden am Vortag 26.578 weitere Corona-Impfungen in den E-Impfpass eingetragen. 1.181.103 Menschen in Österreich haben zumindest eine Teilimpfung erhalten, das sind 13,3 Prozent der Gesamtbevölkerung. 430.352 sind bisher voll immunisiert, das entspricht 4,8 Prozent aller Einwohner.

Am höchsten ist die Impfrate mit mindestens einer Dosis in Tirol mit 18,9 Prozent. Dort hatte der Bezirk Schwaz jedoch wegen der Ausbreitung der südafrikanischen Corona-Variante eine Sondertranche der Europäischen Union in Form von 100.000 Impfdosen erhalten. In Niederösterreich sind 14 Prozent der Bevölkerung zumindest einmal geimpft, im Burgenland 13,9 Prozent. Nach Oberösterreich (13,6), Vorarlberg (13,6), Kärnten (13,4), Wien (11,7) und Salzburg (11,6) folgt die Steiermark mit einer Durchimpfungsrate von 10,7 Prozent.

61,6 Prozent der heimischen Bevölkerung ab 85 Jahren haben bisher zumindest eine Dosis und damit einen teilweisen Impfschutz erhalten. 54,4 Prozent in dieser Altersgruppe sind voll immunisiert. Bei den 75- bis 84-Jährigen sind es 45,2 mit zumindest einer Erstimpfung und 17,8 mit beiden Dosen. Bei den Jüngeren wurden bisher vor allem die Erstimpfungen verabreicht. 14,9 Prozent Anteil sind es unter den 65- bis 74-Jährigen, schrittweise weniger in den weiteren Altersgruppen.

Nachdem am letzten März-Tag zwei Millionen bereitgestellte Dosen bis zum Ende des ersten Quartals erreicht wurden, rechnet das Gesundheitsministerium von April bis Ende Juni mit der Lieferung von rund sieben Millionen weiteren Impfdosen aus den EU-Verträgen. Der bereits von der EU-Kommission vierte zugelassene Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson soll ab 19. April in Europa ausgeliefert werden. Bei diesem Vakzin ist nur eine Dosis für eine Immunisierung notwendig.

Österreich verhandelt außerdem mit Russland über die Lieferung von einer Million Dosen des Impfstoffs Sputnik V im zweiten Quartal. Das Zulassungsverfahren im sogenannten Rolling Review bei der EU-Arzneimittelbehörde EMA läuft jedoch noch. Im dritten Quartal werden laut dem Impf-Dashboard des Gesundheitsministeriums dann insgesamt zwölf Millionen weitere Impfdosen aus den bisher fixierten EU-Kontingenten erwartet.

Bis Ende dieser Woche würden 107 Millionen Impfdosen an die EU-Staaten ausgeliefert, teilte die EU-Kommission am Mittwoch laut der deutschen Presseagentur dpa mit. Auch der britisch-schwedische Hersteller AstraZeneca halte sein zuletzt zusammengekürztes Ziel von 30 Millionen Dosen in etwa ein. Die Liefermenge für das erste Quartal einschließlich der laufenden Woche betrage für AstraZeneca 29,8 Millionen, für BioNTech/Pfizer 67,5 Millionen und für Moderna 9,8 Millionen Dosen. Die EU-Kommission hatte sich ein Ziel von etwa 100 Millionen Impfdosen für das erste Quartal und bis zu 360 Millionen für das zweite Quartal gesteckt.

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