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Schelte für Strategie bei Corona-Tests, Kritiker fühlen sich bestätigt

Das Verwaltungsgericht Wien hält PCR-Tests allein nicht für geeignet, um festzustellen, ob jemand krank ist oder nicht. Corona-Kritiker fühlen sich bestätigt und erklären warum.

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Seit 27. Februar 2020 wurden in Österreich rund 23,5 Millionen Corona-Tests durchgeführt. Laborbestätigt wurden 546.000.
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Nicht zum ersten Mal hat ein Gericht das alleinige Abstellen auf PCR-Tests für die Diagnostik kritisiert. Die PCR-Tests gelten als „Gold-Standard“. Sie sind Biomedizinische Analytikerin und im Netzwerk der Corona-Kritiker tätig. Fühlen Sie sich durch das Urteil bestätigt?

Dagmar Häusler: Solange man keine bessere Methode hat, kann man jene, die man verwendet, als ,Gold-Standard‘ definieren. Die PCR-Methode ist sehr sensitiv, fehleranfällig und erfordert in der Postanalytik ein hohes Maß an Expertise und Interpretation. Wir brauchen nicht nur ein Ergebnis, sondern auch jemanden, der sagt, was das Ergebnis bedeutet.

Warum braucht es bei positiv oder negativ ein hohes Maß an Interpretation? Und von wem?


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