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Corona verschärft die Wohnsituation für Kinder in Kufstein

Die NEOS wollen eine Erhebung der Wohnumstände für Kinder in Kufstein. GR Birgit Obermüller ortet eine prekäre Situation durch Zuzug.

Wohnraum wird auch in Kufstein immer teurer. Damit kommt es zu einer Überbelegung, fürchten die Kufsteiner NEOS.
© Keystone

Von Wolfgang Otter

Kufstein, Wörgl – NEOS-Gemeinderätin Birgit Obermüller schlug bei der jüngsten Kufsteiner Gemeinderatssitzung Alarm. Im Zuge ihrer Tätigkeit als Pädagogin habe sie, wie auch Kolleginnen und Kollegen, im Rahmen von Home-Schooling bemerkt, „dass viele Kinder in sehr prekären Platzverhältnissen leben“. Obermüller sieht daher die Politik gefordert, „wir müssen evaluieren, wie Kinder in Wohnungen der Stadt leben“. Zudem sollte man verhindern, dass diese Wohnungen überbelegt werden. Dies passiere oft durch Zuwanderung, gerade von Menschen aus Osteuropa, „die dann bei Angehörigen einziehen“. Obermüller möchte dies nach Möglichkeit unterbinden, Alternativen für diese Personen sieht sie in Nachbargemeinden.


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