Erneut Rückgang bei den Verkehrstoten in Tirol

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In den ersten drei Monaten des Jahres 2021 kamen zwei Personen auf Tirols Straßen ums Leben – so wenige wie schon lange nicht mehr.
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Innsbruck – Auf Tirols Straßen kamen im ersten Quartal 2021 zwei Menschen ums Leben. So wenige wie schon lange nicht mehr. Im Vorjahr starben zwischen Anfang Jänner und Ende März vier Personen bei Verkehrsunfällen, im Jahr davor sechs. Besonders schlimm war es in den ersten Jahresvierteln 2012 und 2015 mit 13 bzw. sogar 15 Verkehrstoten. Tirol schneidet heuer aber auch im Bundesländervergleich gut ab: Weniger Opfer waren nur im Burgenland und in Vorarlberg mit je einem Toten zu beklagen, die meisten in Oberösterreich (15). Österreichweit starben bislang 50 Menschen bei Verkehrsunfällen, laut ÖAMTC ein historischer Tiefststand seit Beginn der Aufzeichnungen. Im ersten Quartal des Vorjahres waren es 69.

Bei den beiden Tiroler Opfern handelte es sich um einen Pkw-Insassen und einen Fußgänger. Im Bundesgebiet schaut das Verhältnis anders aus: 31 Verkehrsopfer starben im Auto, vier im Lkw, sieben waren Fußgänger, jeweils drei waren mit Motorrädern bzw. Fahrrädern unterwegs. Die Unfallursache sei in den meisten Fällen auf Unachtsamkeit bzw. Ablenkung und eine nicht den Verhältnissen angepasste Geschwindigkeit zurückzuführen, melden unisono der ÖAMTC und der Verkehrsclub Österreich (VCÖ). Der VCÖ fordert reduzierte Tempolimits auf Landstraßen und im Ortsgebiet.

Der ÖAMTC mahnt im Hinblick auf das oft unfallträchtige Osterwochenende zur Vorsicht. So ließen im (schlimmsten) Jahr 1976 an den Osterfeiertagen 39 Menschen ihr Leben. Besonders gefährdet seien die Motorradfahrer, die bei schönem April­wetter die ersten Ausfahrten machen – einerseits durch fehlende Routine, andererseits durch die teils noch immer verschmutzten Straßen. Der VCÖ empfiehlt sogar, in Anbetracht der Corona-Situation und der vollen Intensivstationen, den Start der Motorradsaison in den Mai zu verschieben. (TT)

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