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Abenteuerliche Tunnelfahrten nach Felssturz bei Ginzling

Der Harpfnerwandtunnel nach Ginzling wurde einst geschlossen. Seit dem Felssturz auf der Schluchtstrecke wurde er, mit diversen Auflagen versehen, als Notweg reaktiviert.

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Von der immensen Zerstörung ist auf der Schluchtstrecke schon nicht mehr viel zu sehen. Bis Mitte/Ende Mai soll der Abschnitt fertig für die Verkehrsfreigabe sein. Was die Erneuerung kostet, ist noch unklar. Bild rechts: Schilderwald und ein Container für Security-Personal beim Harpfnerwandtunnel. Lotsendienste begleiten zur Sicherheit den Verkehr durch die enge Röhre.
© Dähling

Von Angela Dähling

Ginzling – Ein Felsbrocken – so groß wie ein Lkw – hatte am 3. März ein riesiges Loch in die Schluchtstrecke der B169 von Mayrhofen nach Ginzling geschlagen. Seither wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die zwei zerstörten Brückenfelder zu erneuern. Und seither ist Ginzling auf dem Verkehrsweg nur über den einspurigen Harpfnerwandtunnel erreichbar.

Das Pikante: Der im Besitz des Verbund-Konzerns befindliche Tunnel wurde vor ein paar Jahren für den Verkehr geschlossen. Denn diverse sicherheitstechnische Anforderungen wie etwa Brandschutzauflagen kann die in den 1960er-Jahren für den Baustellenverkehr des Kraftwerksbaus errichtete Kons­truktion nicht erfüllen.


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