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Die Glocke von Burg Heinfels in Osttirol schreibt Geschichte

Die Burg Heinfels bekommt nach über 200 Jahren wieder eine Glocke. Am 9. Mai wird sie gesegnet. Die alte Glocke schlägt in Oberlienz – aber nur, wenn ein Pfarrer stirbt.

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Neu und glänzend präsentiert sich die Schutzengelglocke, die am 9. Mai auf Burg Heinfels montiert wird.
© Museumsverein Burg Heinfels

Von Catharina Oblasser

Heinfels, Oberlienz – Nach österlicher Tradition fliegen die Glocken am Ende der Karwoche davon und kehren erst am Ostersonntag zurück, um dann umso schöner zu läuten. Auch die Glocke der Burg Heinfels, benannt nach dem heiligen Laurenzius, hat eine Reise hinter sich, wenn auch ohne Wiederkehr und vor mehr als 200 Jahren. Heute besitzt die Burg als Ersatz eine neu gegossene Glocke, die am 9. Mai montiert wird.

Was es mit alter und neuer Glocke auf sich hat, wissen die beiden Chronisten Peter Leiter, Sprecher des Museumsvereins Burg Heinfels, und Gottfried Stotter aus Oberlienz, der das Schicksal des alten Laurenziusglöckleins akribisch studiert und dokumentiert hat.


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