Mindestens fünf Tote nach Fährunglück in Bangladesch

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Bei einem Fährunglück in Bangladesch sind am Sonntag mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Elf Menschen seien gerettet worden, nachdem die in der Industriestadt Narayanganj gestartete Fähre mit rund 50 Menschen an Bord mit einem anderen Schiff zusammengestoßen sei, teilte eine Behördenvertreterin mit. Nach den Vermissten werde im Fluss Shitalakhsya gesucht. Das Unglück ereignete sich 20 Kilometer von der Hauptstadt Dhaka entfernt.

Nach Angaben der Polizei war die Fähre überfüllt, nachdem die Regierung einen landesweit geltenden harten Lockdown ab Montag bestätigt hatte. Unter anderem ruht der inländische Fähr-, Bus-, Zug- und Flugverkehr für sieben Tage. Die Zahl der Corona-Fälle in dem südasiatischen Land war zuletzt deutlich angestiegen.

Fährunglücke kommen im flussreichen Bangladesch wegen niedriger Sicherheitsstandards häufig vor. Oft sind deutlich mehr Menschen an Bord der Fähren als erlaubt.

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