Plus

TT-Interview: Was Uli Brée von den „Vorstadtweibern“ lernte

An der 6. Staffel der „Vorstadtweiber“ wird noch gedreht. Doch dann ist Schluss, sagt Uli Brée, der schon an neuen Projekten arbeitet.

  • Artikel
  • Diskussion
Autor Uli Brée.
© Foto Rudy De Moor / Tiroler Tage

Haben Sie das Gefühl, dass die Geschichte der „Vorstadtweiber“ nun fertig erzählt ist?

Uli Brée: Habe ich. Und ich denke, man sollte sich würdig verabschieden von Figuren, die man so lieb gewonnen hat, obwohl sie so durchtrieben sind. Und bevor wir in Gefahr geraten, uns zu wiederholen und eine Geschichte zu Tode zu erzählen, lassen wir sie lieber in den Erinnerungen weiterleben. Natürlich wird die sechste und letzte Staffel diverse Überraschungen bieten.

Zum Beispiel?

Brée: Es gibt Träume, die man noch hat. Nicht wahrgenommene Chancen. Lieben, die man noch nicht gelebt hat. Und natürlich wären die „Vorstadtweiber“ nicht die Frauen, die sie sind, wenn sie in Depressionen verfallen würden. Sie sind in ihrer Lebenslust nach wie vor nicht zu bremsen. Es werden alt­e Bekannte in der Vorstadt vorbeischauen. Und auch Totgeglaubte leben länger als gedacht. Das Paket wird beim letzten Mal etwas größer. Ganz zum Schluss gibt es eine Doppelfolge. Normalerweise sind zehn Folgen, nun aber elf.

Gerüchteweise tauchen einige vertraute Gesichter wieder auf?


Kommentieren


Schlagworte