Platter sieht Perspektive im Mai, Impffortschritt in Tirol macht Hoffnung

Das Aber bleibt, die Hoffnung, dass die Lage in Tirol stabil bleibt, ebenfalls. Und mit dem Impffortschritt hofft LH Günther Platter auf Öffnungsschritte.

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50 Prozent der über 65-Jährigen in Tirol sind bereits geimpft. Mit neun weiteren Impfstraßen soll das Tempo beschleunigt werden. (Symbolbild)
© Chepa Beltran via www.imago-images.de

Innsbruck –Zu oft wurde es in den vergangenen Monaten am Ende des Tunnel nicht hell, sondern wieder dunkel. Entsprechend vorsichtig bewertet der Landeshauptmann die aktuelle Corona-Situation in Tirol. Zuletzt gingen die Fallzahlen jedoch leicht zurück, obwohl nach wie vor viel getestet wurde. Mehr als 4000 Tests gab es pro Tag während der Osterfeiertage. 30 Patienten benötigen derzeit eine intensivmedizinische Betreuung.

„Die regionalen Maßnahmen in Tirol zur Eindämmung der Corona-Pandemie zeigen Wirkung.“ – Günther Platter, VP (Landeshauptmann)
© Thomas Boehm / TT

Deshalb ist für Günther Platter (ÖVP) gerade in der jetzigen Phase die Balance zwischen Gesundheit, Wirtschaft und Arbeitsmarkt wichtig. „Auch wenn es sicherlich noch verfrüht ist, von einer Entspannung zu sprechen, so lässt sich dennoch sagen, dass es nicht an der Zeit ist, um Maßnahmen zu verschärfen. Ich sehe derzeit keine Notwendigkeit für einen Lockdown in Tirol.“ Andererseits macht Platter der Impffortschritt Hoffnung: „50 Prozent der über 65-Jährigen haben bereits eine erste Impfung erhalten, in den nächsten zwei Wochen sollen alle Impfwilligen in dieser Alterklasse geimpft sein.“ Danach würden die Tirolerinnen und Tiroler ab 50 Jahre drankommen.

Neun weitere Impfzentren

Mit weiteren neun Impfzentren in den Bezirken, die jeweils bis zu 1800 Impfungen pro Tag ermöglichen sollen, wird das Impftempo weiter erhöht. „Ich hoffe natürlich, dass wir auch genügend Impfstoff erhalten werden. Die Impfung ist entscheidend, wir wissen, dass 60 Prozent der Intensivpatienten über 60 Jahre alt sind.“ Dass die positiven Fälle im Bezirk Schwaz zuletzt auf 170 halbiert werden konnten, stimmt Platter außerdem zuversichtlich. Und gebe eine Perspektive.

Lockerungsschritte bedeuten für den Landeshauptmann nämlich notwendige Impulse für den Arbeitsmarkt. Hält die positive Entwicklung an, so kann sich Platter weitere Öffnungen im Mai vorstellen. „Der Bund wird dafür eine Öffnungskommission einrichten. Platters Wunschpaket hebt sich nicht von den anderen Bundesländern ab: Für Kultur, Sport, Gastronomie und Hotellerie soll es im Mai endgültig Licht am Ende des Tunnels geben. (pn)

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