Plus

Tirol schärft nach: Personalbestellungen im Land sollen transparenter werden

Objektivierungsverfahren in Tirol werden nachgeschärft. Ziel von ÖVP und Grünen ist ein Objektivierungsgesetz für den öffentlichen Dienst.

  • Artikel
  • Diskussion
Manche Bewerbungen sind schon von vornherein chancenlos, weil „politische Günstlinge“ einen Startvorteil haben.
© KEYSTONE

Von Peter Nindler

Innsbruck – Viele Bürger wenden sich wegen der Postenbesetzungen im öffentlichen Bereich ernüchtert von der Politik ab. Auch in Tirol sorgten zweifelhafte Bestellungen immer wieder für Unmut. „Die Bevölkerung hat ein Anrecht darauf zu vertrauen, dass Einstellungen im öffentlichen Dienst nach bestem Wissen und Gewissen vorgenommen werden“, will der grüne Klubchef Gebi Mair jetzt Vertrauen zurückgewinnen. „Das gilt bei Spitzenposten ebenso wie auf den schlechter bezahlten Verwaltungsebenen.“ Im Tiroler Landtag sei deshalb eine Evaluierung beschlossen worden, ob die bestehenden Regelwerke zur Aufnahme von StellenwerberInnen im Landesdienst und zur Besetzung von Leitungsfunktionen ausreichen. „Die Zielvorgabe ist klar: objektiv, transparent und nachvollziehbar.“


Kommentieren


Schlagworte