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TT-Analyse zu Postenbesetzungen im Land: Immer nur die Besten ...

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Peter Nindler

Analyse

Von Peter Nindler

Objektivierung, Transparenz, nachvollziehbare Auswahlkriterien – weit gefehlt: Nicht nur im Bund, sondern auch im Land stoßen diverse Postenbesetzungen sauer auf. Dass die ehemaligen Büroleiter von Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg (ÖVP) allesamt Tob-Jobs im Gesundheitswesen erhalten haben, passt ins Bild. Die Begründungen dafür gleichen stereotypen Floskeln. Die Bewerber hätten sich in den Hearings als die bestqualifiziertesten Kandidaten herausgestellt, heißt es. Das dürfte wohl auch bei der ehemaligen „Kabinettschefin“ von Landeshauptmannstellvertreterin Ingrid Felipe (Grüne) der Fall gewesen sein, die volley aus ihrem Büro in den Verkehrsverbund gewechselt ist. Und der ehemalige Innsbrucker Vizebürgermeister Christoph Kaufmann stieg gleich zum Hauptabteilungsleiter im Veranstaltungszentrum Olympiaworld auf.


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