„Chernobyl“ im ORF: Eine Katastrophe in fünf Teilen an einem Abend

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Nach dem GAU: Jared Harris und Stellan Skarsgård (v. l.) in „Chernobyl“.
© Universal/©Sky UK Ltd/HBO

Innsbruck – Bald ist es 35 Jahre her, dass sich im damals noch sowjetischen Atomkraftwerk Tschernobyl am 26. April 1986 ein schwerer Atomunfall ereignete. ORF zeigt aus diesem Anlass am 12. April ab 20.15 Uhr alle fünf Folgen der preisgekrönten Serie „Chernobyl“ als deutschsprachige Free-TV-Premiere.

„Chernobyl“ behandelt die Folgen der Nuklearkatastrophe und stützt sich dabei weitgehend auf die realen Geschehnisse – spitzt die tatsächliche Gefahrenlage nach dem Reakturunfall allerdings dramaturgisch zu. Im Mittelpunkt steht der Wissenschafter Waleri Legassow (Jared Harris), der von der Sowjet-Regierung die Verantwortung für die Reaktion auf das Unglück übertragen bekommt. Stellan Skarsgård liefert als undurchsichtiger Apparatschik eine Glanzleistung.

🎬 Trailer: „Chernobyl“

Die von Craig Mazin (Buch) und Johan Renck (Regie) entwickelte Serie wurde nach ihrer Erstausstrahlung 2019 auf dem US-Bezahlsender HBO vielfach ausgezeichnet. Sie erhielt unter anderem zwei Golden Globes und zehn Emmy­s.

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Auch der deutsche Privatsender ProSieben strahlt die Serie ab 12. April aus. Allerdings nicht am Stück. Gezeigt werden zunächst die ersten zwei Folgen. Zwei weitere Episoden flogen am 19., das Finale am 26. April.

Die Katastrophe von Tschernobyl ist im ORF während des ganzen April Thema. Am 23. April um 22.35 Uhr ist etwa der Dokumentarfilm „Das Tschernobyl-Vermächtnis“ auf ORF 2 zu sehen. ORF III widmet dem Atom­unfall am 24. April ab 20.15 Uhr einen Themenabend. (TT)


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