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Deutschland sträubt sich gegen EU-Strategie für Verlagerung

Beim informellen Verkehrsministerrat gab es keine Unterstützung für das ge-meinsame Positionspapier, um Schienengüterverkehr attraktiver zu machen.

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© Böhm Thomas

Von Peter Nindler

Innsbruck, Brüssel – Die Liste der Versprechungen aus Deutschland für eine umweltverträglichere Verkehrspolitik ist lang: Zumindest soll nächste Woche endlich die Auswahltrasse für die Zulaufstrecke zum Brennerbasistunnel durch das bayerische Inntal präsentiert werden. Auch vom deutschen Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). Doch wann sie fertiggestellt sein wird, steht noch in den Sternen. Nicht vor dem Jahr 2040, eher später. Obwohl sich Berlin immer wieder für die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene ausspricht – der Lkw-Transit auf der Brennerachse hat im März beinahe wieder Vorkrisenniveau erreicht –, bremst die deutsche Verkehrspolitik doch entsprechende Initiativen auf EU-Ebene. Oder unterstützt sie einfach nicht.


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