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Bitcoin und Co.: „Spekulation auf den Wert und sonst nix“

Die Notenbank hat analysiert, warum Bitcoin und Co. hochriskant und intransparent sind, mitunter Pokemon-Karten ähneln, nicht als Währung taugen und wo Schattenbank-Gefahr lauert. Der VKI sieht Bitcoin als reine Spekulation.

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Krypto-Projekte spalten: Seinen ursprünglichen Zweck eines alternativen Zahlungsmittels wird Bitcoin laut Experten nicht erfüllen können.
© Reuters

Von Max Strozzi

Innsbruck – Von 6000 auf 50.000 Euro – nicht nur der Bitcoin-Kurs ist innerhalb eines Jahres explodiert. Auch andere Krypto-Kurse zogen an. Mehrere tausend Krypto-„Währungen“ gibt es mit einer Marktkapitalisierung von insgesamt 2 Billionen Dollar. Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) hat sich unlängst in einer Analyse kritisch mit Bitcoin und ähnlichen Krypto-Projekten auseinandergesetzt. Fazit: Sie sind höchst spekulativ, bergen hohe Risiken und eignen sich nicht als Währung. Es gebe geringe Transparenz, wenig Informationen und die Kurse unterliegen extremen Schwankungen. Der VKI spricht bei Bitcoin von einem reinen Spekulationsobjekt.


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