KAC eröffnete Eishockey-Finale mit 6:0-Erfolg in Bozen

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Der KAC hat in der ersten Finalpartie der ICE Hockey League gegen Bozen einen völlig unerwarteten Auswärtskantersieg gefeiert. Der heimische Rekordchampion fertigte den Grunddurchgangsgewinner aus Südtirol am Sonntag 6:0 ab. Das zweite Spiel der Serie im „best of seven“-Modus findet am Dienstag in Klagenfurt statt.

Im Auftaktmatch waren die Klagenfurter in allen Belangen die bessere Mannschaft, und bekamen nach einer überstandenen Unterzahl das 1:0 quasi geschenkt. Denn Bozen-Goalie Leland Irving fälschte einen harmlosen Schuss von Martin Schumnig (12.) aus sehr spitzem Winkel ins eigene Tor ab. Der zweite KAC-Treffer in der zunächst noch flotten, im zweiten Drittel lange dahinplätschernden Partie wurde erst nach Videobeweis gegeben. Ein von Torjäger Nick Petersen abgefälschter Schumnig-Schuss gelangte in der 29. Minute vor dem Bozener Klärungsversuch knapp hinter die Linie.

Daraufhin legten die Südtiroler im Duell der Meister von 2018 und 2019 zwar einen Zahn zu, Zählbares gelang ihnen aber nicht. Im Gegensatz zu den defensiv stabilen Gästen, die zwei Minuten vor Ende des Mittelabschnitts im Powerplay durch einen verdeckten Distanzschuss von Petersen auf 3:0 erhöhten. Eingeleitet hatte die Aktion beim Bully Thomas Koch, der mit dem Assist seinen 1.000. Scorerpunkt in der höchsten heimischen Spielklasse verbuchte.

Im letzten Drittel kam es für Bozen noch dicker, die Kärntner zogen durch Tore von Lukas Haudum (49.) und Thomas Hundertpfund (51.) nach energischen Alleingängen sowie dem nächsten Treffer von Petersen (55.) auf 6:0 davon. Bozen ließ dabei eklatante Defensivschwächen erkennen. Die Gäste hingegen waren nicht nur torhungrig, sondern standen auch hinten bombensicher, zudem agierte Goalie Sebastian Dahm im Gegensatz zum schwachen Irving einmal mehr tadellos. Wodurch der fünfte Saisonerfolg im siebenten Aufeinandertreffen sogar ohne Gegentor ausfiel.


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